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Benutzerkonten sicher einrichten

Wenn mehr als eine Person einen PC nutzen, sollten Sie, sofern das in Ihrem Betriebssystem möglich ist, Benutzerkonten mit eigenem Berechtigungsumfang anlegen. Dies können Sie auch für bestimmte Handlungen machen – beispielsweise ein Benutzerkonto für das Onlinebanking und eines, mit dem Sie online spielen. Wichtig ist hierbei: Diese Konten sollten keine Administratorenrechte besitzen. Denn die Rechte der angemeldeten Nutzerin beziehungsweise des angemeldeten Nutzers bestimmen darüber, wie tief Schadsoftware in das System eingreifen kann, um beispielsweise Daten abzugreifen.

Anwendungsfall: Kinder und Jugendliche

Vor allem für Haushalte mit Kindern und Jugendlichen empfiehlt sich die Einrichtung von Benutzerkonten. Damit stellen Eltern sicher, dass ihr Nachwuchs nur auf freigeschaltete Anwendungen zugreifen kann. Diese Funktion ist auf nahezu allen Geräten verfügbar. So kann beispielsweise auch auf dem Smartphone der App-Download reguliert werden. Auch der Einsatz von Filtersoftware kann sinnvoll sein, da ein solches Programm den Besuch bestimmter Webseiten verhindert. Als Startseite kann eine Kindersuchmaschine eingestellt und der Download von Programmen untersagt werden.

Wie können Sie Benutzerkonten für Ihre IT-Sicherheit nutzen

  • Ohne Administratorenrechte surfen: Die Administrator-Option sollten Sie nur dann nutzen, wenn Sie tatsächlich tiefgreifende Änderungen am System vornehmen oder etwa neue Programme installieren wollen.
  • Sensible Daten auf separaten Geräten bearbeiten: Besonders sensible Vorgänge wie etwa das Onlinebanking sollten Sie nicht über einen Computer abwickeln, den mehrere Personen nutzen. Wenn das nicht möglich ist, achten Sie darauf, dass Sie keine Zugangsdaten und Passwörter auf dem PC speichern und dass Sie kritische Dokumente mit einem Passwortschutz versehen.

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